Grundstücksdatenbank
Die Grundstücksdatenbank ist die elektronische Zusammenführung von Grundbuch und Kataster. Sie enthält damit sowohl die rechtlichen Verhältnisse an Liegenschaften als auch deren tatsächliche Beschreibung.
Geführt wird das Grundbuch von den Bezirksgerichten, der Kataster vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Beide Datenbestände sind verknüpft, weshalb Flächenangaben und Benützungsarten im Gutsbestandsblatt aus dem Kataster stammen. Abgefragt werden können Grundbuchsauszüge, Urkunden aus der Urkundensammlung, Katastralmappen und Grundstücksverzeichnisse.
Der Zugang erfolgt über zugelassene Verrechnungsstellen sowie über Rechtsanwälte, Notare und Behörden. Für Bürgerinnen und Bürger bestehen kostenpflichtige Abfragemöglichkeiten.
Für die Praxis ist die Datenbank das Arbeitsmittel jeder Liegenschaftstransaktion. Vor Vertragsabschluss wird der aktuelle Grundbuchsstand geprüft, insbesondere Eigentum, Belastungen, Anmerkungen und Rangordnungen. Eine gesonderte Anwendung bildet das Grundstücksverzeichnis für die Suche nach Liegenschaften einer bestimmten Person.