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Event · 16.–17. März 2027

Tagung Vergaberecht

Highlights der BVergG-Novelle 2026

  • Vor Ort
  • ab € 1.340
  • 2 Tage
Logo von ARS Akademie

Anbieter ARS Akademie · ARS Seminar und Kongreß VeranstaltungsgmbH · Schallautzerstraße 4, 1010 Wien

Eckdaten

Datum
16.–17. März 2027
Uhrzeit
Beginn 09:00 Uhr · Ende 16:30 Uhr
Ort
ARS Seminar und Kongreß VeranstaltungsgmbH · Schallautzerstraße 4, 1010 Wien
Teilnahme
Vor Ort
Preis
ab € 1.340Preise verstehen sich netto (exkl. MWSt.), Ratenzahlung für Ausbildungen ab € 2.000,- möglich, fragen Sie bei unseren Bildungsberatern nach.
Zur Anmeldung beim Anbieter

Anmeldung und Details bei ARS Akademie (öffnet in neuem Tab).

Überblick

Darum lohnt sich die Teilnahme

  • Welche Änderungen prägen das Vergaberecht 2026?
  • Die Tagung beleuchtet aktuelle Entwicklungen im BVergG – vom neuen Schwellenwertregime bis zur Rolle von KI im Vergabeprozess.
  • Rechtsprechung, Rechtsschutz und Praxisfragen stehen ebenso im Fokus wie strategische Chancen und Fallstricke im Vergabeverfahren.

Kursüberblick

Das Vergaberechtsgesetz 2026 bringt weitreichende Änderungen für öffentliche Auftraggeber und Bieter: Die Überführung der Schwellenwerteverordnung ins Dauerrecht, neue Gebührenregelungen des Bundes sowie Ausnahmetatbestände im Unterschwellenbereich sorgen für Anpassungsbedarf in der täglichen Praxis. Die Stärkung des Bestangebotsprinzips, ein flexiblerer Umgang mit dem Eignungszeitpunkt sowie neue Anforderungen an Zuschlagsentscheidungen erfordern fundiertes Know-how in der Angebotsbewertung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung und dem Einsatz von KI im Vergabeverfahren: Anwendungsbereiche, rechtliche Grenzen und Prüfpunkte werden praxisnah beleuchtet. Ergänzt wird das Programm durch Updates zu Meldepflichten, alternativen Beschaffungsmodellen wie dem Open-House-Modell, sowie ein fundierter Überblick über aktuelle Entscheidungen von EuGH, VwGH und VfGH.
Ein besonderer Fokus liegt auch auf dem Rechtsschutz: Schadenersatz bei Vergabeverstößen, neue Entwicklungen rund um Sicherstellungen wie Vadium oder Kaution und aktuelle Judikatur stehen im Zentrum.
Die Tagung richtet sich an alle, die mit öffentlichen Vergaben, Rechtsschutz oder Beschaffungspolitik betraut sind – kompakt, aktuell und aus erster Hand.

Kursinhalte

Das Programm ist in Arbeit.
Das Programm der Tagung Vergaberecht 2026:
Bundesvergabegesetz – Novelle 2026: Neuerungen

  • Neues Schwellenwertregime im Unterschwellenbereich

  • Überführung der SchwellenwerteVO ins Dauerrecht

  • Neue Ausnahmen und unionsrechtliche Anpassungen

  • Neues Gebührensystem des Bundes

Zuschlag, Eignung und Bestangebotsprinzip

  • Stärkung des Bestangebotsprinzips

  • Flexibilisierung des Eignungszeitpunktes

  • Objektive Kriterien rechtssicher anwenden

  • Praxisgerechte Zuschlagsentscheidungen

Digitalisierung und KI im Vergabeprozess

  • Einsatzmöglichkeiten entlang des Vergabeprozesses

  • Regulatorische Grenzen des KI-Einsatzes

  • Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen

  • KI-gestützte Angebotsprüfung

Melde- und Informationspflichten im BVergG

  • Zentrale Meldepflichten nach BVergG 2018 inkl. Ausblick BVergG-Novelle 2026

  • Sanktionen gemäß § 375 BVergG

  • Interne Kontroll- und Meldeprozesse

  • Risikominimierung durch Checklisten

Alternative Beschaffungsmodelle

  • Dynamisches Beschaffungssystem: Grundlagen & Ablauf

  • Automatisierung von Kommunikation und Prüfung

  • Open-House-Modelle: Zulässigkeit und Abgrenzung

  • Chancen, Risiken und Einsatzbereiche

Höchstgerichtliche Rechtsprechung

  • Aktuelle Judikatur des VwGH

  • Leitentscheidungen von EuGH und VfGH

  • Auswirkungen auf Auftraggeber und Bieter

  • Judikaturlinien und Entwicklungstendenzen

Rechtsschutz, Schadenersatz und Sicherstellungen

  • Schadenersatz im System des Rechtsschutzes

  • Voraussetzungen qualifizierter Vergabeverstöße

  • Sicherstellungen: Vadium, Kaution, Rücklässe

  • Aktuelle Praxisprobleme und Judikatur

Vergabe ist ein Projekt – Wie Gemeinden strukturiert entscheiden und erfolgreich umsetzen

  • Vergabe als Projekt denken

  • Stakeholderanalyse – wer hat Einfluss, wer entscheidet (mit)?

  • Heuristiken – Fluch oder Segen?

  • Iteratives Vorgehen – die Logik der kleinen Schritte

  • Umgang mit Änderungen und Risiken

Für wen?

  • Alle mit der Vergabe von Leistungen befassten Auftraggeber
  • Öffentliche Auftraggeber & vergebende Stellen, die für die Vergabe von Aufträgen zuständig sind
  • Juristen, Rechtsanwälte & Rechtsanwaltsanwärter mit dem Fokus auf das Vergaberecht
  • Architekten, Ingenieure und Planer, die Ausschreibungen erfolgreich begleiten
  • Bauunternehmen und technische Dienstleister, die an Ausschreibungen teilnehmen
  • IT-Experten, die digitale Lösungen für Vergabeverfahren entwickeln oder anwenden
  • Einkäufer, Verkäufer und Projektmanager, die Vergabeprozesse aktiv gestalten
  • Unternehmensberater, die Vergabeprojekte strategisch und rechtlich unterstützen
  • Vertreter von Interessenvertretungen, die Vergaberecht weiterentwickeln möchten

Programm

Tag 1

Di, 16. März 2027 · 09:00–16:30 Uhr

Tag 2

Mi, 17. März 2027 · 09:00–16:30 Uhr

Speaker

Preise und Pakete

  • Frühbucher

    Vor Ort

    Präsenz

    € 1.340statt € 1.460

Preise verstehen sich netto (exkl. MWSt.), Ratenzahlung für Ausbildungen ab € 2.000,- möglich, fragen Sie bei unseren Bildungsberatern nach.

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