Event · 16. November 2027
Angebotsmängel nach dem BVergG
Behebbare & unbehebbare Mängel im Vergaberecht
- Hybrid
- ab € 690
Eckdaten
- Datum
- Di, 16. November 2027
- Uhrzeit
- 09:00–17:00 Uhr
- Ort
- ARS Seminarzentrum · Schallautzerstraße 4, 1010 Wien
- Teilnahme
- Hybrid
- Preis
- ab € 690Preise verstehen sich netto (exkl. MWSt.), Ratenzahlung für Ausbildungen ab € 2.000,- möglich, fragen Sie bei unseren Bildungsberatern nach.
Anmeldung und Details bei ARS Akademie (öffnet in neuem Tab).
Überblick

Darum lohnt sich die Teilnahme
- Angebotsmängel im Vergaberecht können über Erfolg oder Scheitern bei öffentlichen Ausschreibungen entscheiden.
- Der Kurs veranschaulicht Ihnen anhand zahlreicher Praxisbeispiele, welche Mängel behebbar bzw. unbehebbar sind und wie Sie Angebote richtig prüfen und rechtskonform einreichen.
Kursüberblick
Die Prüfung von Angeboten zählt zu den zentralen Aufgaben bei öffentlichen Beschaffungsvorgängen. In dieser Phase des Beschaffungsprozess wird entschieden, welche Angebote am Verfahren teilnehmen dürfen und wann ein Ausschluss wegen Mängeln erfolgt. Gerade für Bieter*innen sind Fehler im Angebot oft fatal, da sie zum Ausschluss führen können.
In unserem Kurs erhalten Sie die optimale Gelegenheit, sich praxisnah mit den behebbaren und unbehebbaren Angebotsmängeln im Vergaberecht auseinanderzusetzen. Unsere Vergaberechts-Expert*innen erläutern aktuelle Grenzfragen bei der Angebotsöffnung und zeigen, wie Sie mit verspäteten, verschlossenen oder unverschlossenen Angeboten korrekt umgehen. Die Rahmenbedingungen der Angebotsprüfung werden abgesteckt und auf das Ausscheiden von mangelhaften Angeboten eingegangen. Bereiten Sie sich im Kurs optimale auf die nächste Angebotsprüfung vor.
Kursinhalte
Angebotsöffnung: Was gilt bei Grenzfällen?
Zeitpunkt, Verwahrung und Geheimhaltung bei der Angebotsöffnung beachten
Mit verspäteten, verschlossenen und unverschlossenen Angeboten umgehen
Angebotsöffnung im E-Procurement rechtssicher durchführen
Rahmenbedingungen der Angebotsprüfung: Was muss geprüft und dokumentiert werden?
Prüfumfang nach § 135 BVergG festlegen: Eignung, Preisangemessenheit, Form und Vollständigkeit
Fachkundige Prüfer*innen und Sachverständige einsetzen
Prüfbericht nachvollziehbar dokumentieren
Fehlende Preisangaben und Garantiezusagen beurteilen
Behebbare und unbehebbare Mängel: Woran erkenne ich den Unterschied?
Mängel anhand der Wettbewerbsstellung des Bieters abgrenzen
Fehlenden Nachweis vom Fehlen des nachzuweisenden Umstands unterscheiden
Typische Fälle einordnen: fehlende Nachweise, Rechenfehler, nicht signierte Vollmacht, nicht genannte Subunternehmer
Aufklärung und Ausscheiden: Wann ist ein Angebot auszuscheiden?
Schriftliche und mündliche Aufklärung nach § 138 BVergG verlangen
Rechenfehler berichtigen und Grenzen der Berichtigung kennen
Spekulative Preisgestaltung erkennen
Ausscheiden ohne Ermessensspielraum, und zwar bis zur Zuschlagserteilung
Sonderfälle: Was gilt im Verhandlungsverfahren und bei der Direktvergabe?
Angebotsprüfung im Verhandlungsverfahren gestalten
Direktvergabe nach vorheriger öffentlicher Markterkundung anwenden
Judikatur: Welche Entscheidungen prägen die Angebotsprüfung?
Leitentscheidungen von VwGH, BVwG und EuGH anhand von Praxisfällen
Präklusion: Wann Bieter das Recht verlieren, Fehler zu rügen
Für wen?
- Öffentliche Auftraggeber, die Angebote rechtssicher prüfen
- Sektorenauftraggeber mit Fragen zu behebbaren Angebotsmängeln
- Vergebende Stellen, die über das Ausscheiden entscheiden
- Einkauf der öffentlichen Hand mit Fokus auf Angebotsprüfung
- Mitglieder von Bewertungskommissionen und Angebotsprüfer
- Bieter, die Ausscheiden wegen Formfehlern vermeiden wollen
- Mitarbeitende in Kalkulation, Vertrieb und Angebotsbearbeitung
- Architekten und Ziviltechniker, die Ausschreibungen begleiten
- Rechtsanwälte und RAA, die Auftraggeber oder Bieter beraten
- Vergabeberater, die Angebote vor der Abgabe kontrollieren
Speaker

Mag. Alexandra Terzaki
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Mag. Christa Gschweitl
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Preise und Pakete
Online
Online
€ 690
Vor Ort
Präsenz
€ 690
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