Zu einer Stelle als Jurist:in führen drei Wege: das ausgeschriebene Inserat, die Initiativbewerbung und der persönliche Kontakt. Am direktesten geht es über ein Inserat auf Jobbörsen, Karriereseiten der Kanzleien oder Bewerbungsportalen. Ein Sonderfall sind One-Click-Bewerbungen, bei denen du dich mit hinterlegtem Profil bewirbst: bequem, aber ohne die Möglichkeit, deine Eignung für genau diese Stelle zu zeigen. Für Positionen, die dir wichtig sind, bleibt die vollständige, angepasste Bewerbung die stärkere Variante.
Daneben ist die Initiativbewerbung im Rechtsmarkt etabliert. Eine Initiativbewerbung ist eine Bewerbung ohne ausgeschriebene Stelle, gerichtet an einen Arbeitgeber, bei dem du arbeiten möchtest. Sie funktioniert deutlich besser, wenn sie an eine konkrete Ansprechperson geht, etwa die Partnerin des Fachbereichs oder die HR-Leitung, statt an allgemeine Adressen wie office@ oder info@, wo sie erfahrungsgemäß häufig untergeht.
Der dritte Weg läuft über persönliche Kontakte: Karriereevents, Universitätsveranstaltungen, Praktika, die in Fixanstellungen münden. Gerade Kanzleien besetzen Konzipientenstellen gern mit Menschen, die sie aus dem Praktikum oder als studentische Mitarbeiter:innen bereits kennen. Das ist kein Ersatz für gute Unterlagen, senkt aber die Hürde zum ersten Gespräch erheblich. Welche Wege dir mit Jus insgesamt offenstehen, zeigt unser Überblick zur Karriere mit Jus, die nächsten Termine findest du in unserem Eventkalender.