
Ziel der zentralen Stelle zur Entbürokratisierung ist es, ein effektives und bürgernahes Verwaltungssystem zu schaffen, das Bürokratie abbaut, Abläufe vereinfacht und Transparenz fördert. Sie möchten dazu beitragen und sicherstellen, dass die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen wahrgenommen und in den politischen Prozess integriert werden? Dann bewerben Sie sich bei uns, wir suchen zwei Personen mit abgeschlossenem Studium und erster einschlägiger Berufserfahrung.
Schwerpunkte der beiden ausgeschriebenen Stellen:
Prozess- und Projektmanagement:
Sie analysieren und optimieren Verwaltungsprozesse, erkennen komplexe Zusammenhänge und identifizieren Potenziale zur Vereinfachung, Entbürokratisierung und effizienteren Gestaltung von Abläufen.
Sie koordinieren mit Ministerien und Stakeholdern, steuern Projekte der zentralen Stelle zur Entbürokratisierung, bereiten Projektpläne und Entscheidungsgrundlagen vor und sorgen für die Nachverfolgung der vereinbarten Maßnahmen.
Sie nutzen digitale Anwendungen, Plattformen und Tools und bewerten deren Potenziale zur Modernisierung und Weiterentwicklung von Verwaltungsprozessen.
Juristische Analyse/Europarecht/int. Zusammenarbeit:
Sie führen juristische Analysen durch, insbesondere auch im Bereich des Europarechts, und entwickeln Empfehlungen zur Vereinfachung und Weiterentwicklung rechtlicher Regelungen.
Sie bereiten komplexe rechtliche und fachliche Zusammenhänge verständlich auf, kommunizieren Erkenntnisse transparent und vermitteln Inhalte zielgruppengerecht.
Sie unterstützen die Referatsleitung im Bereich der internationalen Zusammenarbeit, begleiten Abstimmungen mit Partnern und entwickeln lösungsorientierte Vorschläge zur Weiterentwicklung von Verwaltung und Recht.
Allgemeine Erfordernisse
Erfüllung der allgemeinen Aufnahmeerfordernisse gemäß § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, insb. die österreichische Staatsbürgerschaft
Männliche Bewerber müssen den Grundwehr- oder Zivildienst (im Falle der festgestellten Tauglichkeit) absolviert haben.
Persönliche Anforderungen
Verständnis für komplexe Sachverhalte, Abläufe und Zusammenhänge
Hohe Eigenmotivation, soziale Kompetenz und Flexibilität beim Arbeitseinsatz
Genauigkeit und Eigenverantwortung bei der Durchführung der Aufgaben
Klare mündliche und schriftliche Ausdrucksform
Stressresistenz und (Problem-)Lösungsorientiertheit
Teamfähigkeit/Konfliktfähigkeit
Flexibilität
Loyalität
Fachliche Erfordernisse
Abschluss eines Diplom-, Magister-, Master- oder Doktoratsstudiums (vgl. Z 1.12 iVm 1.16 der Anlage 1 zum BDG 1979)
Für die Stelle mit juristischem Schwerpunkt ist der Abschluss eines Studiums der Rechtswissenschaften bzw. des Wirtschaftsrechts erforderlich, Schwerpunkt Europarecht von Vorteil
Spezialisierung bzw. erste Berufserfahrung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:
Recht (insb. Regulierungs- und Genehmigungsverfahren, Gewerberecht und Verfassungsrecht/Kompetenzverteilung)
Legistik
komplexe Verwaltungsprozesse und Verwaltungsvereinfachung
Consulting/Unternehmensberatung, Berufsberatung, Bürgerservice
Gründung und Führung eines Unternehmens
IT-Anwendungen von Bund, Ländern etc.
Digitalisierung von (Verwaltungs)prozessen
Projektmanagement
Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort- und Schrift
• Abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet
• Angenehmes Arbeitsklima
• Moderner Arbeitsplatz, einschließlich Diensthandy und Laptop
• Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
• Flexibilität durch Homeoffice nach Abschluss der Grundausbildung
• Gleitzeit
• Betriebskindergarten
• Kantine und Essensgutscheine, Zutrittskarte zu Fitnesscenter, Eintrittskarten für Museen und vieles mehr
Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.
Allfällige Spesen (Fahrtkosten etc.) im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.
Wenn das Auswahlverfahren erfolgreich absolviert wird, erfolgt zuerst eine Aufnahme in ein befristetes Dienstverhältnis. Während der ersten beiden Jahre der Anstellung, gegebenenfalls auch länger, findet die für die jeweilige Laufbahn relevante Ausbildung statt. Erst nach erfolgreicher Ablegung der Dienstprüfung kann auf das befristete Dienstverhältnis ein unbefristetes Dienstverhältnis folgen.
Anmeldeschluss: 16. Juli 2026; die Bewerbung kann ausschließlich online im Wege der Jobbörse der Republik Österreich erfolgen.
Der Online-Bewerbung sind anzuschließen:
Lebenslauf und Motivationsschreiben (auf Deutsch)
Staatsbürgerschaftsnachweis
Nachweis des höchsten Bildungsabschlusses
Männliche Bewerber: Nachweis über den abgeleisteten Präsenz-/Zivildienst bzw. Untauglichkeitsnachweis
Datenschutzerklärung
Es können nur vollständige Bewerbungen berücksichtigt werden.
Abteilung VI.1 (Personalangelegenheiten) des BMEIA (E-Mail: abtvi1bewerbungen@bmeia.gv.at) – bitte keine Bewerbungen per E-Mail!
Wertigkeit/Einstufung:v1/2
Dienststelle:BM f. europäische u. internationale Angh
Dienstort:Wien
Vertragsart:Befristet/Unbefristet
Beschäftigungsausmaß:Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:16.07.2026
Monatsentgelt/bezug:mind. € 3.838,60 brutto
Referenzcode:BMEIA-26-0043