
Am Bundesverwaltungsgericht, Sitz Wien, gelangt der Arbeitsplatz der Juristin bzw. des Juristen für Datenschutz in der Abteilung Recht und Strategie im Präsidialbüro (Wertigkeit v1/3) zur Ausschreibung.
Dabei bietet das Bundesverwaltungsgericht
• flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit),
• die Möglichkeit auf Home-Office-Tage mit entsprechender technischer Ausstattung (Dienstlaptop),
• eine leistungsgerechte Entlohnung (bei tatsächlicher Gleichstellung von Frauen und Männern) mit regelmäßigen Gehaltssteigerungen,
• Möglichkeiten zur Vereinbarung von Familie und Beruf (durch Teilzeitarbeit zur Betreuung eines Kindes bis zum 8. Lebensjahr sowie Inanspruchnahme eines „Papamonats“),
• einen krisensicheren Arbeitsplatz,
• Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung,
• einen „Essenszuschuss“ in Höhe von bis zu € 210,--/halbjährlich,
• Ausbildungsmaßnahmen und attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die unten angegebenen Mindestmonatsgehälter können sich auf Basis von Vordienstzeiten (bestimmte Berufserfahrungen), deren Berücksichtigung gesetzlich geregelt ist, erhöhen.
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[juMa]
Bearbeitung von Fragestellungen iZm Datenschutz und dem Informationsfreiheitsgesetz, insbesondere durch
die Prüfung einer „Data-Breach“-Meldung iSd Art. 33 DSGVO, die Prüfung einer „Data-Breach“-Verständigung iSd Art. 34 DSGVO, die Beantwortung von Auskunftsbegehren und von Begehren betreffend Wahrnehmung anderer Betroffenenrechte nach der DSGVO, die Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen iSd Art. 35 DSGVO, die Führung des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten iSd Art. 30 DSGVO, Veranlassungen hinsichtlich der Löschung von Daten aus dem Suchmaschinen- Cache (etwa Google und Bing) sowie auf Websites (etwa rdb-Manz und Jusline) betreffend gemeldete Nachanonymisierungen der Evidenzstelle
Wahrnehmung von komplexen rechtlichen sowie legistischen Angelegenheiten iZm mit Datenschutz und dem Informationsfreiheitsgesetz, insbesondere durch
Unterstützung beim diesbezüglichen Wissensmanagement und Unterstützung betreffend relevante gesetzliche Änderungen in diesen Bereichen, sowie die Unterstützung bei der Umsetzung aller diesbezüglichen Angelegenheiten des Bundesverwaltungsgerichts im Rahmen der Justizverwaltung
Koordination, Umsetzung und Qualitätssicherung aller Maßnahmen im Rahmen von externen Begutachtungsverfahren in diesen Rechtsbereichen, insbesondere bei der Erarbeitung notwendiger Stellungnahmen sowie eines gesamtgerichtlichen Standpunkts
Erstellung von Stellungnahmen zu Vorabentscheidungsverfahren betreffend diese Rechtsgebiete, die keine am Bundesverwaltungsgerichts anhängigen Rechtssachen betreffen, unter Einbindung der relevanten internen Stellen
Vorbereitung von Stellungnahmen zu EGMR-Beschwerden betreffend diese Rechtsbereiche unter Einbindung der Evidenzstelle, der inhaltlich betroffenen Koordinatorin bzw. des inhaltlich betroffenen Koordinators, der inhaltlich betroffenen Kammer und des verfahrensführenden Spruchkörpers
Angelegenheiten iZm Berichtspflicht an das Bundesministerium für Justiz hinsichtlich seitens des Bundesverwaltungsgerichts eingeleiteten Vorabentscheidungsverfahren betreffend diese Rechtsbereiche
Angelegenheiten iZm Ansprüchen betreffend das Amtshaftungsgesetz betreffend diese Rechtsbereiche
Vorbereitung von Entscheidungen über Unzuständigkeitseinreden betreffend diese Rechtsbereiche
Mitwirkung an rechtlichen Arbeitsgruppen hinsichtlich diesbezüglicher Fragestellungen
Koordinierung von Angelegenheiten iZm Datenschutz und dem Informationsfreiheitsgesetz mit der beauftragten Richterin für Datenschutz und Informationsfreiheit
Unterstützung der Leitung des Referats Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement sowie strategische Vernetzung mit anderen Institutionen, insbesondere
hinsichtlich Fachvorträge iZm Datenschutz und dem Informationsfreiheitsgesetz und betreffend Fragestellungen iZm Datenschutz und dem Informationsfreiheitsgesetz sowie durch die Mitwirkung bei der Beantwortung von Anfragen betreffend diese Rechtsbereiche
• österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
• abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften
• volle Handlungsfähigkeit
• Unbescholtenheit
Weiters wird Folgendes vorausgesetzt
• Kenntnisse in den verfahrens- und organisationsgesetzlichen Bestimmungen des BVwG (BVwGG, RStDG, VwGVG) sowie der diesbezüglichen Judikatur des BVwG, VwGH und VfGH und Überblick über die zu vollziehenden Materien des BVwG
• umfassende datenschutzrechtliche Kenntnisse (DSG, DSGVO)
• Berufserfahrung in Bezug auf datenschutzrechtliche Angelegenheiten
• repräsentatives und konsensorientiertes Auftreten
• ausgeprägtes Organisations- und Planungsvermögen
• Fähigkeit sich auf höchstem Niveau auszudrücken (in Wort und Schrift)
• Kommunikationsfähigkeit
• Genauigkeit
• Durchsetzungsfähigkeit von Verhandlungszielen
• größtmögliche Lösungskompetenz
• hohes Maß an bereichs- und organisationsübergreifendem Denken und Planen
• Entscheidungskompetenz
• Teamfähigkeit
• hohe Belastbarkeit, Bewältigung von Stresssituationen, Bereitschaft zu zeitlichen Mehrleistungen
• Fähigkeit zur Analyse von Problemstellungen, rasches Erfassen komplexer Zusammenhänge, Erarbeitung eigener Lösungswege durch eigenständiges, logisches und kreatives Denken
• Selbstmanagement komplexer Arbeitsanforderungen
• Bereitschaft zur fachlichen Weiterbildung
• Bereitschaft für Dienstreisen
• Englischkenntnisse
• EDV-Anwenderkenntnisse
Ihre Bewerbung nehmen Sie bis spätestens 20.02.2026 über das Online Bewerberportal der Jobbörse des Bundes (www.jobboerse.gv.at) vor.
Weiters ist für die Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung gemäß Sicherheitspolizeigesetz eine Sicherheitserklärung der Stufe „vertraulich“ ausgefüllt und unterfertigt (plus Identitätsdokument in Kopie, siehe Punkt E der Sicherheitserklärung) den Bewerbungsunterlagen anzuschließen. Diese Sicherheitserklärung ist unter www.bmi.gv.at (Downloadbereich > Sonstige Informationen > Sicherheitserklärung > Sicherheitserklärungen der Stufe „vertraulich“ nach dem Muster der Anlage A) bzw. www.bmi.gv.at/downloads/sicherheitserklaerung.aspx abrufbar.
Bewerbungsgesuche können nur dann berücksichtigt werden, wenn sie ONLINE erfolgen, sämtliche Bewerbungsunterlagen (insbesondere Lebenslauf, Sponsionsbescheid, Sicherheitserklärung samt Identitätsdokument) enthalten und spätestens am letzten Tag der Bewerbungsfrist eingelangt sind.
Bewerbungen per Post, E-Mail etc. werden nicht berücksichtigt.
Für Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter:innen des Referats Personal des Bundesverwaltungsgerichts unter der Telefonnummer 01/60149 - 154340 gerne zur Verfügung. Bei technischen Problemen wenden Sie sich bitte direkt an das Service-Center der Jobbörse unter 01/24 242 – 505999.
Das Bundesverwaltungsgericht ist um eine inklusive Bewerbungsmöglichkeit bemüht. Falls Sie besondere Bedürfnisse in Bezug auf Barrierefreiheit haben, ersuchen wir Sie, diese uns unter bewerbung@bvwg.gv.at mitzuteilen.
Für allfällige aus dem Bewerbungsverfahren entstehende Kosten wird kein Ersatz geleistet.
Die in der Bewerbung enthaltenen bzw. im Rahmen des Bewerbungsprozesses bekanntgegebenen personenbezogenen Daten werden vom Bundesverwaltungsgericht zur Abwicklung des Bewerbungsprozesses im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und der diese begleitenden nationalen Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
Wertigkeit/Einstufung:v1/3
Dienststelle:Bundesverwaltungsgericht
Dienstort:1030 Wien, Erdbergstraße 192-196
Vertragsart:Befristet
Beschäftigungsausmaß:Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:20.02.2026
Monatsentgelt/bezug:v1/3 (E) € 3.716,00 brutto, v1/3 (R) € 4.943,20 brutto
Referenzcode:BVwG-26-0351