Juristenball 2026, Wiener Hofburg, Österreichischer Juristenverband, Anna Sporrer, Johnny Logan – der traditionsreiche Ball setzte am 14. Februar 2026 erneut ein glanzvolles Ausrufezeichen in der Wiener Ballsaison. Am Valentinstag verwandelte sich die Hofburg unter dem Motto „Be My Valentine – Love & Respect“ in einen Treffpunkt für hochrangige Vertreter:innen aus Justiz, Politik, Diplomatie, Wissenschaft und Kultur.
Der Juristenball gilt als einer der ältesten Bälle Wiens – und bestätigte 2026 einmal mehr seine Rolle als gesellschaftlicher und juristischer Höhepunkt des Jahres.
Bereits Wochen vor dem Veranstaltungstag war der Ball restlos ausverkauft. Die Veranstalter meldeten erneut einen Rekordbesuch. Noch um fünf Uhr früh war das Parkett im Festsaal gut gefüllt, nachdem das Orchester traditionell mit „Brüderlein fein“ den offiziellen Schlusspunkt gesetzt hatte.
„In den letzten Jahren hat sich unser Ball von einer eher branchenspezifischen Veranstaltung zu einem der Highlights der Wiener Ballsaison mit Gästen aus dem In- und Ausland entwickelt“, betonte Veranstalter und Präsident des Österreichischen Juristenverbandes Alexander T. Scheuwimmer, der dem Verband seit 2017 vorsteht.
Neben zahlreichen Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland begrüßte Scheuwimmer unter anderem:
Anna Sporrer, amtierende Bundesministerin für Justiz
Othmar Karas, 1. Vizepräsident des Europäischen Parlaments a.D.
Albert Posch, Präsident des Verwaltungsgerichtshofes
Stefanie Hubig, deutsche Justizministerin
Wendehorst Christiane, Akademie der Wissenschaft
Zöchling-Jud Brigitta, Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (Juridicum), Universität Wien
Armanak Utudian, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK)
Spruzina Claus, Präsident der Österreichischen Notariatskammer
Darüber hinaus waren Mitglieder des Obersten Gerichtshofs, des Verwaltungsgerichtshofs, des Oberlandesgerichts Wien sowie zahlreiche juristische Dekan:innen und Professor:innen der Universitäten Wien, Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck vertreten.
Auch die internationale Diplomatie zeigte starke Präsenz: Botschafter:innen aus Frankreich, Japan, Australien, Spanien, Finnland, Island, Belgien, Israel, Russland und Norwegen nahmen am Ballabend teil.
Der Juristenball unterstreicht damit seine Rolle als zentraler Treffpunkt der österreichischen und internationalen Rechtscommunity.
Passend zum Valentinstag stand der Juristenball 2026 unter dem Motto „Be My Valentine – Love & Respect“. Rote Herzen, Rosenmotive und liebevoll gestaltete Dekorationselemente prägten das Erscheinungsbild in Entree, Feststiege und Festsaal. Besonders symbolträchtig: Die Tischdekoration verband visuell Paragraf und Herz – ein stilvoller Brückenschlag zwischen Recht und Menschlichkeit.
Die Debütant:innen eröffneten den Ball unter der Leitung von Thomas Schäfer-Elmayer, gefolgt vom feierlichen Einzug der Ehrengäste.
Ein besonderes musikalisches Zeichen setzte Eduard Strauss’ „Amors Gruß“ – nicht nur als schwungvoller Auftakt, sondern auch als charmante Reminiszenz: Der Vizepräsident des Juristenverbandes ist ein direkter Nachfahre von Eduard Strauss. Zugleich fügte sich das Werk thematisch stimmig in das Motto des Juristenballs 2026 ein und unterstrich den festlichen Rahmen des Abends.
Für weiteren musikalischen Glanz sorgte Kammersänger Clemens Unterreiner, begleitet vom Carl-Michael-Ziehrer-Orchester. Er begeisterte unter anderem mit „Dunkelrote Rosen“ sowie einem Auszug aus „Gasperone“. Die Walzerformation der Tanzschule Elmayer präsentierte den „Dornröschen-Walzer“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, bevor es traditionsgemäß aus dem Mund von Thomas Schäfer-Elmayer hieß: „Alles Walzer!“
Die traditionelle Begrüßungsrede hielt der Präsident des Juristenverbandes, der die Gäste willkommen hieß und die Bedeutung des Juristenballs als gesellschaftlichen Höhepunkt der Ballsaison hervorhob.
Charmant und souverän führte Moderatorin Silvia Schneider durch den Abend.
Dem Eurovision Song Contest, der 2026 in Wien stattfindet, geschuldet, hielt internationales Musikflair Einzug in die Hofburg.
Bereits kurz vor Mitternacht präsentierte Kayla Krystin ihren Titel „I brenn“, mit dem sie beim österreichischen ESC-Vorentscheid antritt.
Der unbestrittene Höhepunkt des Abends war jedoch die Mitternachtseinlage von Johnny Logan, dem dreifachen ESC-Sieger. Der Weltstar zeigte sich beeindruckt von Atmosphäre und Ambiente:
Ich war sehr nervös heute, ich habe noch nie vor einem Publikum gesungen, das besser angezogen ist als der Künstler.
Über die Hofburg sagte er:
Das ist das schönste Gebäude, in dem ich jemals gesungen habe.
Auch Clemens Unterreiner zeigte sich begeistert und sang bei der Mitternachtseinlage inbrünstig mit.
Der Juristenball 2026 bot ein facettenreiches Musikangebot in mehreren Sälen der Hofburg. Neben klassischem Walzer standen Jazz, Pop und karibische Klänge auf dem Programm.
Für musikalische Vielfalt sorgten unter anderem:
Carl Michael Ziehrer Orchester
Pepe Allstar Band
Tanzorchester Cremisa
Carla Natascha's Tropical Band
Band „Sie ist ’ne DIVA“
Clemens Schaller Duo
DJ Waldi & Wolf
Djane Mel Merio
Ergänzt wurde das Programm durch eine Karaoke-Bar sowie die beliebte Publikumsquadrille, die gleich zweimal zum Mitmachen einlud.
Der Juristenball ist längst mehr als ein klassischer Standesball. Er verbindet juristische Tradition mit internationaler Vernetzung, kultureller Vielfalt und gesellschaftlichem Dialog.
Mit hochrangigen Vertreter:innen aus Justiz, Politik, Diplomatie und Wissenschaft unterstreicht die Veranstaltung ihre Bedeutung als Netzwerkplattform für die österreichische und europäische Rechtscommunity.
Mit ausverkauftem Haus, prominenten Gästen und musikalischen Stargästen bewies der Juristenball 2026 erneut seine Ausnahmestellung.
Oder wie Präsident Alexander T. Scheuwimmer es formuliert:
Der wahrscheinlich älteste Ball der Welt bildet wieder einmal einen Höhepunkt der Wiener Ballsaison.
LawFinder gratuliert dem Österreichischen Juristenverband zu einer rundum gelungenen Veranstaltung und freut sich bereits auf den Juristenball 2027.
Fotocredit: Katharina Schiffl
Weitere Infos:
Blog – Juristenverband
